Kinoprogramm

Alle Filme im Linden-Theater werden in Digital 2D gezeigt

Frechen-Film e.V. zeigt am
Mittwoch, 04.05.2016, 20:00 Uhr:

Anne Frank PosterDas Tagebuch der Anne Frank

Drama/Biopic: Nach der Emigration aus dem hessischen Frankfurt versucht Familie Frank in Amsterdam einen Neuanfang. Otto und Edith Frank sowie ihre Töchter Anne und Margot haben sich gerade ein wenig eingelebt, als die Niederlande von den Deutschen besetzt werden und die jüdische Familie Frank nun auch dort um ihre Sicherheit bangen muss. Als Margot deportiert werden soll, entschließt sich Otto, seine Familie mit Hilfe seiner Sekretärin Miep Gies zu verstecken. Als Unterschlupf soll ihnen ein Hinterhaus in der Prinsengracht 263 dienen und bald gesellen sich zu den Franks weitere Flüchtige, die den engen Raum mitbewohnen: Hans, Petronella, Albert Dussel und Peter van Daan. Während die acht Menschen in ständiger Angst vor ihrer Entdeckung durch die Nazis leben, versuchen sie aber auch, einen halbwegs normalen Alltag aufrechtzuerhalten. So wird Annes 13. Geburtstag ausgiebig gefeiert und als Geschenk erhält sie ein Tagebuch, dem sie fortan ihre Ängste, Träume und Erlebnisse anvertraut.

Das Tagebuch des im Alter von nur 15 Jahren im Konzentrationslager Bergen-Belsen verstorbenen Mädchens Anne Frank ist eines der berühmtesten Dokumente der Zeitgeschichte. Diese eigenständige Neuverfilmung des berühmten Tagebuchs besticht durch ihre Menschlichkeit.

D 2016, Regie: Hans Steichbichler, Darsteller: Lea van Acken (Anne Frank), Martina Gedeck (Edith Frank-Holländer), Ulrich Noethen (Otto Heinrich Frank), Stella Kunkat (Margot Frank), Ella Frey (junge Anne Frank), Margarita Broich (Petronella van Daan), André Jung (Hans van Daan), Leonard Carow (Peter van Daan)

Laufzeit: 128 Min, FSK: ab 12 Jahre

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Do, 05.05.2016 bis Di, 10.05.2016, jeweils 20:00 Uhr,
So, 08.05.2016 auch um 16:00Uhr
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The Jungle Book

Abenteuer/Familie: Der junge Mogli ist nach einem Zwischenfall von seiner Familie getrennt und von nun an alleine im indischen Dschungel unterwegs. Er findet schon bald Zuflucht bei der Wolfsmutter Rakcha, die ihn als eines ihrer Kinder aufzieht. Allerdings hat es Shir Khan auf Mogli abgesehen. Der Tiger will alle menschliche Bedrohung vernichten, um die Gesetze des Dschungels zu wahren. Also verlässt Mogli die Wölfe und beginnt ein Abenteuer voller Gefahren, bei dem er dem fröhlichen Bären Balu und dem strengen Panther Baghira begegnet. Auf dem Weg durch den Dschungel bekommen es die neuen Freunde mit allerhand Gefahren zu tun, so auch mit der hinterhältigen Schlange Kaa und dem verschlagenen Affenkönig Louie – doch allen voran Shir Khan, der immer noch hinter dem Menschenjungen her ist…

Jon Favreau („Iron Man“, „Kiss The Cook“) schreibt den Disney-Mythos „Dschungelbuch“ fort und schafft eine technisch brillante und durchaus eigenständige Neuinterpretation.

USA 2016, Originaltitel: The Jungle Book, Regie: Jon Favreau, Darsteller/Sprecher: Neel Sethi (Mogli), Armin Rohde (Balu), Heike Makatsch (Raksha), Christian Berkel (König Louie), Joachim Król (Baghira), Jessica Schwarz (Kaa), (Ben Becker (Shir Khan)

Laufzeit: 106 Min, FSK: ab 6 Jahre

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Frechen-Film e.V. zeigt am
Mittwoch, 11.05.2016, 20:00 Uhr:

DruckRaum

Drama: Der aufgeweckte kleine Jack wird wie andere Jungen seines Alters von seiner fürsorglichen Mutter geliebt und behütet. Ma wendet viel Zeit für den Fünfjährigen auf, liest ihm vor, spielt mit ihm und verbringt nahezu jeden Augenblick ihres Lebens mit ihrem Sohn. Doch ihr bleibt auch kaum etwas anderes übrig, da das Leben der Familie alles andere als normal ist: Denn die beiden sind in einer winzig kleinen, fensterlosen Hütte eingesperrt. Ma hat ihre Phantasie spielen lassen, um Jack die Wahrheit, dass sie von der Außenwelt abgeschnitten sind, zu verheimlichen und will ihrem Kind um jeden Preis ein erfülltes Leben ermöglichen. Doch irgendwann wird Jack neugierig und die Erklärungen werden brüchig. Gemeinsam beschließen Mutter und Sohn zu fliehen. Doch draußen wartet auf sie etwas ebenso Unbekanntes wie Furchteinflößendes: die reale Welt.

Das Filmdrama mit Thriller-Elementen nach dem Buch von Emma Donoghue wurde zunächst auf dem Toronto International Film Festival 2015 uraufgeführt, wo es mit dem People’s Choice Award ausgezeichnet wurde. Hauptdarstellerin Brie Larson wurde 2016 mit dem Oscar als beste Darstellerin ausgezeichnet.

Laufzeit: 118 Min, FSK: ab 12 Jahre

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Do, 12.05.2016 bis Di, 17.05.2016, jeweils 20:00 Uhr:

The Boss PosterThe Boss – Dick im Geschäft

Komödie: Vom Büro mit Panoramablick direkt hinter schwedische Gardinen: Nachdem die extrem erfolgreiche Unternehmerin Michelle Darnell beim Handeln mit Insiderinformationen erwischt wird, wandert sie direkt ins Gefängnis. Das wiederum ist so gar nicht nach ihrem Geschmack. Wieder auf freiem Fuß, will sie sich der Welt nun als ehrbar und rechtschaffen präsentieren – als die Sünderin, die aus ihren Fehlern gelernt hat… Doch die Chefin steckt noch in ihr und alte Angewohnheiten schwinden nicht einfach. Außerdem ist nicht jeder, der von Michelle damals aufs Kreuz gelegt wurde, bereit, einfach so zu vergeben und zu vergessen.

Die Figur der Michelle Darnell basiert auf Melissa McCarthys frühen Bühnen-Sketchen, den sie im Groundlings Theater aufgeführt hat. Ehemann Ben Falcone hat nach “Tammy – Voll abgefahren“ erneut die Regie übernommen.

USA 2016 Originaltitel: The Boss, Regie: Ben Falcone, Darsteller: Melissa McCarthy (Michelle Darnell), Kristen Bell (Claire Rawlins), Peter Dinklage (Renault), Ella Anderson (Rachel Rawlins), Tyler Labine (Mike Beals), Kathy Bates (Ida Marquette), Chandler Head (5-jährige Michelle), Vivian Falcone (10-jährige Michelle), Isabella Amara (15-jährige Michelle)

Laufzeit: 99 Min, FSK: ab 12 Jahre

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Frechen-Film e.V. zeigt am
Mittwoch, 18.05.2016, 20:00 Uhr:

Gruesse aus Fukushima PosterGrüße aus Fukushima

Drama: Für die Organisation Clowns4Help reist Marie nach Japan in die Präfektur Fukushima, wo sie nach der Atomkatastrophe von 2011 helfen will. Die junge Frau, die vor ihrem eigenen Leben in Deutschland flieht, soll gemeinsam mit dem Clown Moshe ein wenig Freude in den Alltag der überlebenden Opfer bringen, die auch nach Jahren immer noch in Notunterkünften leben. Für ihren neuen Job ist Marie überhaupt nicht geeignet, was sie sich bald eingestehen muss. Statt jedoch ein weiteres Mal in ihrem Leben davonzulaufen, trifft sie eine ungewöhnliche Entscheidung: Marie bleibt ausgerechnet bei der störrischen, alten Satomi, der letzten Geisha von Fukushima. Die will auf eigene Faust in ihr altes Haus zurückziehen, obwohl es in der Sperrzone liegt. Und so müssen beide Frauen lernen, wie sie ihre Vergangenheit abschütteln…

Zum dritten Mal siedelt Doris Dörrie einen Film in Japan an und erneut ist „Grüße aus Fukushima“ eine spirituelle Sinnsuche, die sich aus dem Kontrast zwischen den Kulturen speist.

D 2016, Regie: Doris Dörrie, Darsteller: Rosalie Thomass (Marie), Kaori Momoi (Satomi), Aya Irizuki (Toshiko), Nami Kamata (Nami), Moshe Cohen (Moshe), Thomas Lettow (Jonas)

Laufzeit: 108 Min, FSK: ab 12 Jahre

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Do, 19.05.2016 bis Di, 24.05.2016, jeweils 19:30 Uhr (wegen Überlänge):

Civil WarThe First Avenger: Civil War

wichtiger Hinweis: aufgrund der Verleihbedingungen des Walt-Disney-Filmverleihs können wir für diesen Film die Preiskategorie „Parkett ermäßigt“ nicht anbieten. Wir bitten um Verständnis.

Action/Sci-Fi: Nach all der Zerstörung, die mit der Abwehr globaler Bedrohungen durch die Avengers einhergegangen ist, ist die US-Regierung der Meinung, dass es eine stärkere Kontrolle der Superhelden braucht. Man beschließt daher eine Instanz zu schaffen, die dafür Sorge tragen soll, dass die Helden nur noch auf Anweisung aktiv werden und Bericht erstatten. „Iron Man“ Tony Stark unterstützt den Plan. Er hat nach der gescheiterten Schöpfung des feindseligen Super-Roboters Ultron aus erster Hand erfahren müssen, was passieren kann, wenn man auf eigene Faust handelt. Doch Steve Rogers alias Captain America weiß nur zu gut, wie eine solch mächtige Organisation missbraucht werden kann. Er stellt sich gegen das Vorhaben, sodass es zur Auseinandersetzung mit seinem Kollegen kommt.

Der Film läutet die dritte Phase des Marvel Cinematic Universe (MCU) ein, das in den kommenden Jahren mit etlichen Filmen eingeführt wird. In diesem Jahr wird noch „Dr. Strange“ sein Debüt haben, in den kommenden Jahren gibt es u. a. ein Wiedersehen mit den „Guardians of the Galaxy“, „Ant-Man“ und „Thor“ , und der Ausgang von „Civil War“ wird die Ausgangsposition für „Avengers – Infinity War“ festlegen.

USA 2016, Originaltitel: Captain America: Civil War, Regie: Anthony Russo, Joe Russo, Darsteller: Chris Evans (Steve Rogers/Captain America), Robert Downey Jr. (Tony Stark/Iron Man), Scarlett Johansson (Natasha Romanoff/Black Widow), Sebastian Stan (Bucky Barnes/Winter Soldier), Anthony Mackie (Sam Wilson/Falcon), Don Cheadle (James Rhodes/War Machine), Jeremy Renner (Clint Barton/Hawkeye), Chadwick Boseman (T’Challa/Black Panther), Paul Bettany (Vision), Elizabeth Olsen (Wanda Maximoff/Scarlet Witch), Paul Rudd (Scott Lang/Ant-Man), Tom Holland (Peter Parker/Spider-Man), Daniel Brühl (Helmut Zemo)

Laufzeit: 148 Min, FSK: ab 12 Jahre

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Frechen-Film e.V. zeigt am
Mittwoch, 25.05.2016, 20:00 Uhr:

Trumbo PosterTrumbo

Drama/Biografie: Mit seiner Frau Cleo und seinen Kindern führt Dalton Trumbo in den 1940er Jahren in Amerika ein Leben wie aus dem Bilderbuch. Durch seine Arbeit an Filmen wie „Fräulein Kitty“ zählt Trumbo zu den gefragtesten Drehbuchautoren Hollywoods. Das berufliche wie private Glück wird getrübt, als er ins Visier der Kommunistenjäger gerät. Nach seiner Weigerung 1947, vor dem „Komitee für unamerikanische Umtriebe“ auszusagen, landet Trumbo nicht nur elf Monate hinter Gittern, sondern wird auch noch auf Hollywoods schwarze Liste gesetzt, bekommt also Berufsverbot. Doch Trumbo lässt sich nicht unterkriegen. Unter Pseudonymen feiert er weitere Erfolge und ist weiterhin als Autor begehrt. Kirk Douglas etwa bittet Trumbo, einen Sandalenfilm namens „Spartacus“ zu schreiben…

In „Trumbo“ lässt Regisseur Jay Roach auf unterhaltsame Weise und mit tollen Darstellern anderthalb Jahrzehnte Hollywood-Geschichte aufleben.

USA 2015, Originaltitel: Trumbo, Regie: Jay Roach, Darsteller: Bryan Cranston (Dalton Trumbo), Diane Lane (Cleo Fincher Trumbo), Helen Mirren (Hedda Hopper), Louis C.K. (Arlen Hird), Elle Fanning (Nikola Trumbo), John Goodman (Frank King), Michael Stuhlbarg (Edward G. Robinson), Alan Tudyk (Ian McLellan Hunter)

Laufzeit: 124 Min, FSK: ab 6 Jahre

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Frechen-Film e.V. zeigt am
Mittwoch, 01.06.2016, 20:00 Uhr:

Rock The Kasbah PosterRock The Kasbah

Komödie: Richie Lanz hat wahrlich schon bessere Tage gesehen. Dennoch will der erfolglose Musikproduzent den Kopf noch nicht ganz in den Sand stecken, begibt sich mit seiner letzten verbliebenen Klientin Ronnie nach Afghanistan, um für die Unterhaltung der dort stationierten US-Truppen zu sorgen. Nur kurze Zeit später findet sich Lanz ohne Pass und Geld in Kabul gestrandet wieder – Ronnie hat sich vom Söldner Bombay Brian außer Landes schmuggeln lassen, den jedoch nur zur Hälfte bezahlt – die andere Hälfte fordert der Fluchthelfer nun von Richie. Auf der Suche nach Geld begegnet einer jungen Frau mit unglaublicher Stimme: Salima. Zusammen machen sich Richie und Salima auf den Weg, um an der Talent-Show „Afghan Star“ teilzunehmen.

Die satirische Komödie von Barry Levinson beruht lose auf einer wahren Geschichte. Bill Murray spielt in dem Film seine Paraderolle des lässig sarkastischen Sonderlings.

USA 2015, Originaltitel: Rock The Kasbah, Regie: Barry Levinson, Darsteller: Bill Murray (Richie Lanz), Kate Hudson (Merci), Leem Lubany (Salima Khan), Fahim Fazli (Tariq Khan), Bruce Willis (Bombay Brian), Arian Moayed (Riza), Zooey Deschanel (Ronnie)

Laufzeit: 107 Min, FSK: ab 12 Jahre

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Frechen-Film e.V. zeigt im Kinderkino am
Sonntag, 05.06.2016 um 16:00 Uhr:

rico oskar diebstahlstein posterRico, Oskar und der Diebstahlstein

Familie/Abenteuer: Die Freunde und Hobbydetektive Rico und Oskar erleben ihr letztes gemeinsames Abenteuer. Dabei ist eigentlich alles erst einmal bestens, denn mittlerweile wohnen sie Tür an Tür. Ricos Mutter Tanja und der Bühl sind zusammen, Oskar ist mit seinem Vater Lars zu Rico ins Haus gezogen. Doch als der grummelige Fitzke stirbt, beginnt der Ärger. Der Steinzüchter vererbt Rico seine geliebte Stein-Sammlung, über die sich der Junge auch sehr freut – aber dann stellen er und sein Kumpel fest, dass Ricos Lieblingsstein, der Kalbstein, gestohlen wurde. Nun geht es darum, die Diebe dingfest zu machen. Und weil die sich auf dem Weg zur Ostsee befinden, müssen Rico und Oskar so schnell wie möglich hinterher. Gut, dass Tanja mit dem Bühl in den „Knutsch-Urlaub“ geflogen ist…

Der tiefbegabte Rico und sein neunmalkluger kleiner Kumpel Oskar sind zurück – und mit ihnen auch Regisseurin Neele Leana Vollmar („Maria, ihm schmeckt’s nicht!“), die vor zwei Jahren mit „Rico, Oskar und die Tieferschatten“ einen der besten Kino-Kinderkrimis überhaupt abgeliefert hat.

D 2016, Regie: Neele Leana Vollmar, Darsteller: Anton Petzold (Rico Doretti), Juri Winkler (Oskar), Detlev Buck (Oskars Vater Lars), Karoline Herfurth (Tanja Doretti), Ronald Zehrfeld (Simon Westbühl), Fahri Yardim (Justin), Milan Peschel (Gustav Fitzke), Ursela Monn (Frau Dahling), Henry Hübchen (Ludgar van Scherten), David Kross (Rainer Kiesling)

Laufzeit: 95 Min, FSK: voraussichtlich ohne Altersbeschränkung

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Frechen-Film e.V. zeigt am
Mittwoch, 08.06.2016, 20:00 Uhr:

Im Himmel traegt man hohe Schuhe PosterIm Himmel trägt man hohe Schuhe

Tragikomödie: Seit Kindertagen sind Milly und Jess unzertrennliche Freundinnen und haben alles miteinander geteilt. Milly hat es mittlerweile zu einer erfolgreichen Karriere gebracht, ist mit einem liebevollen Mann verheiratet und hat zwei tolle Kinder. Jess wohnt mit ihrem Freund Jago in einem Bootshaus und wünscht sich nichts sehnlicher als ein Baby. Doch dann wird bei Milly Brustkrebs diagnostiziert. Während Jess in den schwersten Stunden an der Seite ihrer besten Freundin sein will, steht sie aber bald schon selbst vor einschneidenden Veränderungen. Dadurch fällt es ihr zusehends schwerer, Milly beizustehen, ohne ihr eigenes Leben zu vernachlässigen, was die Freundschaft der beiden Frauen schließlich auf eine harte Probe stellt.

Eine innige Freundschaft, die ihren ganz eigenen Regeln folgt und schließlich extremen Entwicklungen standhalten muss zeichnet Catherine Hardwicke in diesem Film, der zwar durch und durch ein „Frauenfilm“, aber auch für das andere Geschlecht sehr sehenswert ist.

GB 2015, Originaltitel: Miss you already, Regie: Catherine Hardwicke, Darsteller: Drew Barrymore (Jess), Toni Collette (Milly), Dominic Cooper (Kit), Paddy Considine (Jago), Jacqueline Bisset (Miranda)

Laufzeit: 112 Min, FSK: ab 6 Jahre

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Frechen-Film e.V. zeigt am
Mittwoch, 15.06.2016, 20:00 Uhr:

Ein Mann namens Ove PosterEin Mann namens Ove

Drama/Komödie: Der grantige Rentner Ove ist in seiner Nachbarschaft denkbar unbeliebt. Er meldet Falschparker, inspiziert die Mülltonnen auf korrekte Mülltrennung und blafft spielende Kinder an. Dabei hätte Ove eigentlich Besseres zu tun, er möchte nämlich sterben: Seit dem Tod seiner geliebten Frau versucht er, seinem ihm nun sinnlos erscheinenden Leben ein Ende zu setzen, doch immer kommt irgendetwas dazwischen. Gerade als er wieder einen erneuten Versuch unternimmt, brettern seine neuen Nachbarn mit dem Auto in Oves Briefkasten und unterbrechen seine Bemühungen – doch was den Griesgram zunächst mächtig auf die Palme bringt, entpuppt sich als wahrer Glücksfall, denn nach und nach entdeckt der Witwer, der hinter der rauen Schale einen samtweichen Kern verbirgt, dass es direkt um ihn herum immer noch Dinge gibt, für die es sich zu leben lohnt.

Die leise schwedische Tragikomödie nach dem gleichnamigen Erfolgsroman von Frederik Backman überzeugt mit guten Darstellerleistungen und Dialogen. In Deutschland ist Hauptdarsteller Ralf Låssgard als Kommissar Kurt Wallander in den Henning Mankell-Krimis bekannt.

S 2015, Originaltitel: En man som heter Ove, Regie: Hannes Holm, Darsteller: Rolf Lassgård (Ove), Bahar Pars (Parvaneh), Filip Berg (Ove, jung), Stefan Gödicke (Oves Vater), Anna-Lena Bergelin (Lena), Ida Engvoll (Sonja), Tobias Almborg (Patrick), Klas Wiljergård (Jimmy), Chatarina Larsson (Anita), Börje Lundberg (Rune)

Laufzeit: 117 Min, FSK: ab 12 Jahre

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Frechen-Film e.V. zeigt am
Mittwoch, 22.06.2016, 20:00 Uhr:

UDS_Artwork_Poster_031215.inddUnter dem Sand – Das Versprechen der Freiheit

Drama/Kriegsfilm: Mai 1945: Der Krieg ist zwar zu Ende, doch nicht jeder kann in sein normales Leben zurückkehren. Eine Gruppe junger Soldaten, fast noch Kinder, befindet sich in dänischer Kriegsgefangenschaft und wird vor eine lebensbedrohliche Aufgabe gestellt: Die jungen Männer, darunter auch Helmut und Wilhelm, sollen einen Nordseestrand von Nazi-Tretminen säubern. Rund 45.000 Minen sind im Sand vergraben und keiner weiß, wo und wann die nächste hochgehen wird. Der Truppe fehlt es an Ausbildung und Ausrüstung, ihre Arbeit verrichten die Gefangenen auf gut Glück. Der dänische Kommandant Carl hat ihnen nach Ableistung dieses Dienstes die Freiheit versprochen und ihnen bleibt nichts weiter übrig, als seinem Wort zu glauben. Doch dann geschieht ein tragisches Unglück…

Regisseur Martin Zandvliet rückt mit „Unter dem Sand“ einen wenig bekannte Episode des Zweiten Weltkriegs ins Rampenlicht und richtet sein Augenmerk dabei vor allem auf deutsches Leid.

DK/D 2015, Originaltitel: Under sandet, Regie: Martin Zandvliet, Darsteller: Roland Møller (Carl Rasmussen), Mikkel Boe Følsgaard (Ebbe Jensen), Louis Hofmann (Sebastian), Joel Basman (Helmut), Leon Seidel (Wilhelm), Emil & Oskar Belton (Ernst & Werner), Oskar Bökelmann (Ludwig), Karl Alexander Seidel (Manfred)

Laufzeit: 101 Min, FSK: ab 12 Jahre

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Frechen-Film e.V. zeigt am
Mittwoch, 29.06.2016, 20:00 Uhr:

The Lady in the Van PosterThe Lady In The Van

Tragikomödie/Biopic: In den 1970ern trägt sich in Camden Town eine außergewöhnliche Geschichte zu: Im Londoner Stadtteil, überwiegend bewohnt von reichgewordenen Alt-Linken, möchte eine exzentrische, obdachlose alte Dame namens Miss Shepherd ihren kaputten Van in der Auffahrt von Theaterautor Alan Bennetts Anwesen abstellen – nachdem ihr von der Stadt verboten wurde, weiterhin auf Straßen zu parken. Bennett sagt zu, doch aus dem „kurzen“ Parken des Wagens werden 15 lange Jahre. Die unverhoffte Nachbarschaft bringt einige Probleme mit sich, denn Miss Shepherd ist undankbar, hat einen unangenehmen Körpergeruch und verteilt gerne ihren Müll auf der Straße. Aber Mister Bennett bringt es nicht übers Herz, die Dame abzuschieben…

Der Film beruht auf einer wahren Geschichte, die der reale Theatermacher Alan Benett in seinen Memoiren verarbeitet hat. Der Stoff wurde bereits 1999 als Stück auf die Bühne gebracht, wobei die Rolle der Mary Shepard bereits damals von Maggie Smith übernommen wurde.

GB 2015, Originaltitel: The Lady In The Van, Regie: Nicholas Hytner, Darsteller: Maggie Smith (Miss Mary Shepherd), Alex Jennings (Alan Bennett), Roger Allam (Rufus), Deborah Findlay (Pauline), Jim Broadbent (Underwood), Cecilia Noble (Miss Briscoe), Gwen Taylor (Mam), Frances de la Tour (Ursula Vaughan Williams)

Laufzeit: 104 Min, FSK: ab 6 Jahre

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